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EuroAmusement Professional 3-2013-Leseprobe

Seite 18 EuroAmusement Professional 3-2013-LeseprobeOvaVerva:
Lebendiges Wasser
in St. Moritz
Als einer der wohl berühmtesten Kurund Wintersportorte der Alpen ist die
Gemeinde St. Moritz in der Schweiz
vor allem Jahr für Jahr ein Treffpunkt
der Schickeria. Während die (Luxus-)
Hotelanlagen über Swimmingpools
und Wellnessbereiche verfügen, gibt es
seit Jahren kein öffentliches Schwimmbad mehr im Ort. Das alte Hallenbad
musste wegen Baufälligkeit geschlossen werden. Schon seit über 16 Jahren
allerdings wird von einem HallenbadNeubau in St. Moritz gesprochen. Dabei
sprudelt hier in St. Moritz bereits seit
Jahrtausenden die Mauritiusquelle, die
angeblich schon in der Bronzezeit von
den Kelten zu Heilungszwecken genutzt
wurde. Nach mehreren Anläufen und
jahrelangen Verhandlungen ist es nun
endlich soweit ...

Ein neues Bad entsteht
Bereits im Frühjahr des letzten Jahres
erfolgte der erste Spatenstich für den
Bau des neuen OvaVerva Hallenbad &
Sportzentrums St. Moritz. Für knapp
65 Mio. Schweizer Franken (etwa 52,3
Mio. Euro) baut die Gemeinde St. Moritz
nun auf vier Etagen ihr neues Hallenbad,
das ganzjährig geöffnet haben wird und
sowohl mit seinem Angebot als auch
mit seiner architektonischen Gestaltung
bei Einheimischen und Gästen punkten
möchte. Geplant und entworfen wurde
das Bad gemeinsam von den Churer
Architekten Bearth & Deplazes sowie
den Architekten Morger + Dettli aus
Basel. Wie ein Tempelbad mit hohen
Säulen und in weißem Kunststein gegossen soll sich der Bau hell und einla-

dend in die Umgebung und Landschaft
einfügen.

Sport, Freizeit, Wellness und
Gastronomie auf vier Ebenen
Der Besucher betritt die Anlage über
eine hohe Säulenhalle, dem Garderobengeschoss, wo sich der Empfang, die
Information und ein Outdoorsport-Shop
befinden.
Der Outdoorsport-Shop wird Teil des
Langlaufzentrums sein, das von seinem
derzeitigen Standort, dem ehemaligen

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