< Seite 15
Seite 17 >

Seite 16

EuroAmusement Professional 1-2016-Leseprobe

Seite 16 EuroAmusement Professional 1-2016-LeseprobeIndoorParks

Auch Dodgeball kann auf den Sprungbrettern gespielt werden.

Beim Trampolin-Basketball können springend
Körbe erzielt werden.

Ein Trampolin kommt
nur noch selten allein ...
Trampolinpark-Trend erreicht Europa

Es wird gesprungen, gehüpft und gewippt ­ in vielen Ländern Europas
scheinen die Menschen eine neue Freizeitaktivität für sich entdeckt zu haben:
Trampolinspringen.
Seit einiger Zeit lässt sich beobachten,
wie in Rekordzeit neue Trampolinhallen entstehen. Und wie so viele Trends
hat auch dieser seinen Ursprung in den
USA. Dort eröffnete Rick Platt, Gründer der Sky Zone-Kette, im Jahr 2004 in
Las Vegas seine erste Anlage. Im Laufe
der Jahre kamen weitere TrampolinHallen hinzu, sodass bis heute über 100
Sky Zone-Anlagen entstanden sind, die
sich nicht mehr ausschließlich in den
USA, sondern auch in Kanada, Australien, Neuseeland, Mexiko und Saudi
Arabien befinden. Ein Ende des Sky
Zone-Wachstums ist derzeit nicht abzusehen, denn das Unternehmen hat bereits
weitere Trampolinpark-Lizenzen auf
der ganzen Welt verkauft. Laut dem im
Jahr 2012 gegründeten internationalen
Trampolin-Verband International Association of Trampoline Parks (IATP) gab
es 2014 allein in Nordamerika insgesamt
ca. 345 Trampolinparks mit einer Durchschnittsgröße von ca. 2.000 bis 3.000
Quadratmetern. Bis Ende 2015 sind
28 EuroAmusement Professional 1/2016

Schätzungen des Verbands zufolge noch
115 weitere Anlagen hinzugekommen.
Doch was macht das Trampolinspringen, das bis vor wenigen Jahren wohl
eher als Kindersport galt, für deren
Ausübung lediglich einzelne Trampoline bzw. Hüpfanlagen in Indoor-Centern
bereit standen, eigentlich auch bei Erwachsenen so beliebt? Da ist zum einen
der hohe Trainingseffekt des Springens
zu nennen, denn durch die ständige
Muskelspannung können äußerst positive Ergebnisse erzielt werden. Zudem
gilt das Hüpfen in Medizinerkreisen
als deutlich gesünder als beispielsweise Jogging, da es die Gelenke und den
Rücken schont. Darüber hinaus bietet
das Trampolinspringen einen hohen
Fun-Faktor, der Sport und Spaß bestens
miteinander kombiniert. Als weiterer
Aspekt kommt die einfache Ausübung
des Sports hinzu: Ob jung oder alt und
unabhängig von der körperlichen Fitness ­ springen kann jeder, ganz ohne
Vorkenntnisse. Und während für manch
andere Sportart eine umfangreiche Ausstattung benötigt wird, reichen für das
Hüpfen auf dem elastischen Sprungtuch neben bequemer Kleidung ein Paar
rutschfeste Socken aus. Trampolinparks

eignen sich aber nicht nur für intensive Trainingseinheiten, sondern auch
als Ausflugsziel für die ganze Familie,
denn sowohl die kleinsten Familienmitglieder als auch Teenager und ihre
Eltern finden Gefallen am Springen.
Je nach Größe können in einer Halle sogar mehr als hundert Trampoline untergebracht sein. Diese stehen in der Regel
nicht alleine, sondern sind miteinander
verbunden, sodass ein großes Trampolin-Feld entsteht. Oftmals befinden sich
auch an den Wänden Trampoline, die im
45-Grad-Winkel zu den auf dem Boden
stehenden ausgerichtet sind. Viele Parks
warten darüber hinaus mit Zusatzangeboten auf, die das reine Sprungerlebnis
ergänzen und den Fun-Faktor erhöhen.
So verfügt die JumpXL-Anlage in Dortmund, die als eine der ersten deutschen
Trampolinhallen im August 2014 in Betrieb genommen wurde, u.a. zusätzlich
über Basketballkörbe, durch die das
Trampolinspringen mit dem Basketballspielen kombiniert werden kann.
JumpXL, bis vor kurzem noch unter
dem Namen SuperJumpXL bekannt, mit
Hauptsitz in Eindhoven ist ein im Februar 2014 gegründeter niederländischer
Anbieter von Trampolinhallen. An den

zurück zum Anfang von "EuroAmusement Professional 1-2016-Leseprobe"