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EuroAmusement Professional 1-2017-Leseprobe

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Im Rückspiegel:

interbad 2016
Zunehmende Digitalisierung
ist Leitthema in der Bäderbranche ...
Die im Herbst veranstaltete Jubiläums-Edition der alle zwei
Jahre von der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen
(DGfdB) gemeinsam mit der Messe Stuttgart organisierten
interbad ­ der Fachmesse für Schwimmbad, Sauna und Spa
­ schloss laut Veranstalter mit positiven Aussteller- und Besucherzahlen. Auf über 35.000 Quadratmetern Fläche stellten
insgesamt 437 Aussteller (2014: 444) in drei Messe-Hallen ihre
Produktneuheiten vor. Über digitale Kassen- und Zugangssysteme, neue Wasserrutschen bis hin zu innovativen Konzepten
für Saunen und Spa-Betriebe konnten sich die Besucher während der Messetage vom 27. bis 30. September informieren.
Zwar konnte die Branchenfachmesse eine Zunahme der Internationalität feststellen, bei den Besucherzahlen jedoch zeigte
sich im Vergleich zu 2014 ein leichter Rückgang ­ auf der Mes52 EuroAmusement Professional 1/2017

se und im begleitenden Kongress für das Badewesen wurden
über 14.000 Besucher gezählt (2014: 15.000), von denen rund
1.000 am Kongress und den Veranstaltungen des Rahmenprogrammes teilgenommen haben. Die wachsende Internationalisierung sei mit Blick auf die Zukunft besonders erfreulich, so
Messe-Geschäftsführer Ulrich Kromer von Baerle. Man habe
Besucher aus 72 Ländern (2014: 64) registriert, von denen wie
bereits zwei Jahre zuvor ein Großteil aus Osteuropa angereist
war (rund 20 Prozent). Darüber hinaus waren zahlreiche Gäste
aus Österreich und der Schweiz nach Stuttgart gekommen. Auf
Ausstellerseite lag der internationale Anteil bei 37 Prozent.
Als eines der zukunftsweisenden Leitthemen zeigte sich die
zunehmende Digitalisierung von Bädern und Wellness-Einrichtungen. Neben Vorträgen zum Thema im 2014 neu geschaffenen Forum ,,creating atmospheres" ließ sich der Trend
zu ganzheitlichen Software-Lösungen auch bei den Ausstellern in diesem Produktbereich feststellen: Digitale Zutrittssysteme, intelligente Schrankschloss-Technologien, Tools zur
Verkürzung von Wartezeiten und integrierte Webshop-Lösungen waren an der Tagesordnung.
Auch die Besucherqualität erwies sich laut Messegesellschaft
als hoch: 22 Prozent des Publikums waren als selbstständige
Unternehmer zur Messe gekommen, 33 Prozent hatten Führungspositionen in einem Unternehmen inne, neun Prozent
waren Geschäftsführer. Insgesamt 86 Prozent gaben an, Einkaufs- und Beschaffungsentscheidungen mitzutragen. Mit
knapp 60 Prozent stellten die Schwimmbadbetreiber die größte Besuchergruppe dar, gefolgt von den Schwimmbadbauern

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