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EuroAmusement Professional 4-2017

Seite 108 EuroAmusement Professional 4-2017MeetingPoint
Das immer wieder im Planungs- und Bauprozess
emotional betrachtete Thema der Energieeffizienz
wurde von Hans-Helmut Schaper, GF der Planungsgruppe VA, aufgegriffen. Kompetent und dabei durchaus kritisch erörterte er die Problematik.
Sein Resümee: ,,Es ist möglich, ein NiedrigenergieBad zu bauen, aber sehr sehr aufwändig!" Und mit
einem Augenzwinkern ergänzte er: ,,Wer Energie
sparen will, sollte kein Bad bauen."
Wie der Kongress im weitesten Sinne mit Personalentwicklung und Fragen der Mitarbeiterführung gestartet war, schloss sich der Kreis am
zweiten Veranstaltungstag mit dem Themenkomplex ,,Mitarbeitermotivation und Servicequalität". Julia Thombansen (GF MUTmanagement
GmbH) bot interessante Ansätze und forderte zu
einem Umdenken im Umgang mit dem ,,alten"
König Kunde auf. Wenn der
Gast mit seinen individuellen Bedürfnissen und Wünschen im Mittelpunkt der
Servicebemühungen steht,
sollte ihm ­ so Thombansen
­ unbedingt auf Augenhöhe
begegnet werden. Und ,,Service auf Augenhöhe braucht
ebenso Führung auf Augenhöhe", so Julia Thombansens Ansatz. Für die Ausbildung und Qualifikation des
Führungskräftenachwuchses
in der Freizeit- und Bäderbranche konnte Prof. Dr.
Torsten Widmann von der
Dualen Hochschule BadenZufrieden mit der Aqua Lounge 2017: Sonja Redis (Profund Consult)
Württemberg seinen dualen
und Jens-Wilhelm Brand (Constrata)
Studiengang FreizeitwirtProf. Dr. Torsten Widmann
schaft empfehlen ­ eine attraktive Kombination
aus Bachelor- und Masterstudiengängen und bedarüber, warum ,,Barrierefreiheit
trieblicher Praxis in den kooperierenden Ausbilimmer auch eine Sicherheit für den
dungsbetrieben.
Betreiber" bedeutet.
Die Aqua Lounge 2017 bot neben dem umfangMit dem thematischen Schwerreichen Vortragsprogramm selbstverständlich
punkt ,,Bäderbau ­ bedarfsgerecht
auch wieder viele Möglichkeiten des fachlichen
und energieeffizient" räumten die
Gedankenaustausches unter Brancheninsidern.
Veranstalter Fragen der NachhaltigMit einem sorgfältig ausgewählten Abendprokeit einen Platz ein. Jens-Wilhelm
gramm boten die Veranstalter zusätzliche NetBrand (GF der CONSTRATA Ingeworking-Highlights. Nach einer Bootstour durch
nieur-Gesellschaft mbH) referierte
den Hamburger Hafen ­ ganz dicht an der erst in
zum Thema Bedarfsplanung und
diesem Jahr eröffneten Elbphilharmonie vorbei
Qualitätssicherung. Am Beispiel
­ genossen die Kongressteilnehmer im Altonaer
Die Welle erörterte der GeschäftsKaispeicher ein liebevoll serviertes Vesper-Dinführer der Stadtwerke Gütersloh,
ner in moderner Lounge-Atmosphäre.
Ralf Libuda, über den momentanen
Umbaufortschritt und alle damit
Nach der Aqua Lounge ist vor der Aqua Lounge.
im Zusammenhang stehenden Ent- Andreas Ramsauer
Und so dürften sich die Veranstalter bereits die
scheidungsprozesse. Die Welle Gütersloh wurde nach 25 Jahren Betrieb im Januar dieses Jahres ersten Gedanken zur Konzeption ihres nächsten Kongresses
machen, der am 2. und 3. April 2019 stattfinden wird. (PP)
für einen kompletten Umbau und Sanierung geschlossen
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