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EuroAmusement Professional 4-2017

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Ferrari Land

hoch aufragende, rot in der Sonne leuchtende Achterbahn ,,Red
Force" übersehen haben.

Wenn viele Rot sehen ...

35 Euro kostet der Eintritt ins Ferrari Land, wenn man Hotelgast ist
oder die Eintrittskarte innerhalb
des PortAventura Parks erwirbt.
Außerhalb werden nur Kombitickets angeboten. Zur Auswahl
steht das Eintagesticket, welches
beide Parks beinhaltet, aber auch
Mehrtagestickets, mit denen ein
Besuch des Ferrari Lands aber
nur an einem ausgewählten Tag
möglich ist. PortAventura schafft
sich so die Möglichkeit, den Besucherstrom zu kontrollieren und
die Kapazität des Ferrari Lands
zu begrenzen. Ein Zweitagesticket für beide Parks kostete zur
Eröffnung an der Tageskasse 70
Euro, eines für den PortAventura
Park hingegen 75 Euro. Was das
Pricing betrifft, scheinen sich die
Betreiber noch in der Versuchsphase zu befinden ­ hier werden
immer noch verschiedene Preismodelle getestet. Das Ferrari Land ist in
der Regel von 10 bis 17 Uhr geöffnet, in
der Hauptsaison gibt es eine zweite Session von 18 bis 1 Uhr. Schauen wir uns
das ca. 100 Mio. Euro teure und 70.000
Quadratmeter große Angebot einmal im
Einzelnen an.

Nach Betreten des Parks durch ein fotogenes Eingangstor laufen die Besucher
auf das Ferrari Experience genannte
Hauptgebäude des Ferrari Lands zu, wel-

PortAventura welcomes you and Ferrari Land.

Im April dieses Jahres hat die südlich von
Barcelona gelegene PortAventura World
das Ferrari Land als drittes Gate eröffnet.
Wie der Wasserpark Costa Caribe sowie
der Hauptpark ist das Ferrari Land vom
zentralen Hub durch einen eigenen Eingang erreichbar. Zudem gibt es einen Zugang vom PortAventura Park unweit von
dessen Haupteingang. Des Weiteren weist
ein kleiner Pavillon mit einem Modell des
Ferrari Lands die Besucher auf den neuen Bereich hin, sollten sie tatsächlich die
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ches in grellem Rot mit der Formensprache von Motorhauben daher kommt und
zwei Simulator-Attraktionen beheimatet.
Die Eingänge zu ,,Racing Legends" und
,,Flying Dreams" liegen direkt nebeneinander. Beide Warteschlangenbereiche
sind spiegelverkehrt in einem großen
Raum angeordnet, an dessen Stirnseite
großflächige Projektionen die Wartenden
unterhalten. An den Seiten befinden sich
zudem zwei Ferrari-Mock-Ups, denen per
Projection-Mapping Leben eingehaucht
wird. Mal erscheinen diese futuristisch,
mal ganz wie man die Sportwagen heutzutage kennt. Erstaunlich ist, dass beide
Simulatoren sich auch die erste Preshow
teilen. Wer beide Attraktionen besucht,
erlebt die Einführung durch Enzo Ferrari, welcher mit Hilfe einer Pepper`s Ghost
Illusion seine Firma und deren Werte vorstellt, gleich doppelt. Danach teilen sich
die Wege und beide Simulatoren warten
noch mit individuellen Warteräumen auf,
welche ebenfalls stark auf das ProjectionMapping-Concept setzen. Das Konzept
und die Umsetzung hierfür stammt von
Mousetrappe.

,,Flying Dreams", ein Flying Theatre
von Brogent mit 70 Sitzen, thematisiert
das Reisen ­ natürlich in einem Ferrari.
Der gezeigte Film entführt die Besucher
auf eine Reise um die Welt und zeigt
schöne Landschaften von oben, in denen jederzeit prominent ein rotes Auto
zu sehen ist. Die aufwändige Technik
des Simulators tritt dabei so sehr in den
Hintergrund, dass sich die Besucher dem
vermittelten Fluggefühl vollends hingeben können.

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