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EuroAmusement Professional 3-2018-Leseprobe

Seite 63 EuroAmusement Professional 3-2018-LeseprobeMeetingPoint
Chef" in 3D-Illusion digital zum Leben erweckt. In den Fußspuren von
Marco Polo wandernd, reist der kleine
Küchenchef rund um die Welt und kreiert vor den Augen der Gäste exotische
Gerichte, die parallel in der ,,realen"
Restaurantküche zubereitet werden.
Skullmapping konnte u.a. die Kreuzfahrt-Reederei Celebrity Cruises als
Kunden für ,,Le Petit Chef" gewinnen.
Ein ähnliches ,,Virtual Table"-Produkt,
das vom Kölner Unternehmen vertigo.
systems entwickelt wurde, haben wir
Ihnen in EAP-Ausgabe 6/2017 vorgestellt (vgl. ,,Charlie" ­ ein interaktiver
Dinner-Spaß).

Das junge Team von Lizza
servierte seine Low CarbPizza in der NewComers-Area.

lich gesündere Bio-Produkte
entsprechend mehr zahlen
oder doch die selbstgemachten Sandwiches von zuhause
mitbringen würde.

2. ,,Neue Erlebnisse für alle Sinne"
Von spektakulär bunt bis hin zu
puristisch ­ für die optisch ansprechende Inszenierung von Food & Beverage-Angeboten sind
kreativen Ideen keine Grenzen gesetzt. Ein Beispiel für das
appetitliche Arrangieren von Speisen ist das sog. ,,Bowl Food"
(Essen aus der Schale) ­ hierbei stehen aktuell z.B. fruchtige
Smoothie-Bowls oder exotisch-pikante Sushi-Bowls hoch im
Kurs. Es gilt das Motto: ,,Das Auge isst mit".
Die wissenschaftliche Disziplin der Lebensmittel-Sensorik,
die Aussehen, Geruch, Geschmack und Mundgefühl eines
Produktes untersucht, ist ein wichtiger Ratgeber bei der NeuInszenierung von Gerichten, wie sie u.a. in der Fusionsküche
praktiziert wird.
3. Hauptsache healthy!
Adjektive wie bio, ultrafrisch und regional oder auch ,,frei von ..." sind
Aushängeschilder für Qualitätsprodukte, die vom Megatrend der gesunden Ernährung in Europa profitieren.
Teils ein Indiz für ein gestiegenes
Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung, teils das Ergebnis geschickter
Marketingkampagnen, ist das Thema
,,Health Food" zunehmend präsent.
Während immer mehr Szene-Lokale
,,aus dem Boden schießen" und auch
klassische Restaurants vegane Gerichte in ihre Speisekarte aufnehmen,
werden die hochgelobten Bioprodukte dem viel verkauften, klassischen
Fast Food in Freizeitparks wohl vorerst nicht den Rang ablaufen. Burger
und Pommes gehören für viele Besucher mit zum Gesamterlebnis, darüber hinaus spielt vor allem die Preisgestaltung eine Rolle: Während sich
eine Familie inkl. mehrerer Kinder
im Park ,,zur Feier des Tages" noch
für ein Menü inkl. Softdrink entscheidet, ist fraglich, ob sie für vermeint-

Die Lieferkette stellt mitunter ein weiteres Problem dar:
Eine Massenproduktion würde oftmals die aktuell vorhandenen Kapazitäten bei der
Herstellung von Bioerzeugnissen überschreiten. Wenn
schon ,,bio" aus genannten
Gründen eher selten den Weg auf die Speisekarten in Freizeitparks findet, können Betreiber dennoch auf Produktmerkmale
wie den Verzicht auf Farb- und Zusatzstoffe oder regionale Produktionsstandorte achten.
In Wellness- & Spa-Einrichtungen, wo Erholung und körperliches Wohlbefinden besonders im Vordergrund stehen, ist den
Health Food-Produkten schon eher eine Bühne geboten ­ hier
erwartet die gesundheitsbewusste Zielgruppe zumeist den knackigen Salat aus regionalem Anbau oder den Power-FruchtShake aus Bio-Obst.

Das hanseatische Unternehmen J.J. Darboven steht für Fairtrade-Kaffee sowie hochwertige Tee- und
Kakaoprodukte. Am Messestand ließ sich Kaffee auch eisgekühlt genießen: ,,Cold Brew Coffee" ist ein
erfrischendes Sommergetränk und ziemlich trendy.
The Hanseatic company J.J. Darboven stands for fairtrade coffee, chocolate and tea. Visitors to
the company's booth could also taste cold brew coffee as a refreshing summer drink.

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