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EuroAmusement Professional 2-2011-Leseprobe

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Hohe Investitionen und
viel Liebe werfen die
Freizeitparks in Europa
Jahr für Jahr in die
,,Waagschale", um ihre
Gäste zu unterhalten.

Parks

Branchenbarometer

Durchwachsen: Die Park-Saison 2010

A

m Anfang eines Jahres schauen alle
am liebsten nach vorne. Im Hinblick auf die zurückliegende Saison
2010 ist das sicher auch die angenehmere Perspektive. Wir haben uns unter den
Betreibern der Freizeitparks umgehört
und obwohl jeder von uns das schlechte
Wetter des letzten Jahres in Erinnerung
hat, sind die Ergebnisse in Betrachtung
der Saison keinesfalls einheitlich.

,,Ein solch schlechtes Wetter wie 2010
hatten wir noch nie. Deshalb blicken wir
aber auch optimistisch auf die kommende Saison", resümierte Erich Wagner
vom Erlebnispark Strasswalchen. Mehr
als zehn Prozent weniger Besucher kamen in den österreichischen Freizeitpark, der in eine neue Eisenbahn sowie
in den Bau des neuen ,,Dinolandes" mit
einem Karussell 400.000 Euro investiert. Ähnliche Besucherrückgänge wie
in Strasswalchen wurden auch im Ferienzentrum Schloss Dankern bei den
Tagesgästen (154.590 Besucher) verzeichnet. Der Schwabenpark hatte neun
Prozent weniger Gäste als 2009. Da in
Schloss Dankern die Tagesgäste aber nur
einen geringen Anteil am Betriebsergebnis des Unternehmens ausmachen, ist
die Auslastung der Ferienhäuser für
Friedhelm Freiherr von Landsberg-Velen viel entscheidender: ,,Das Buchungsverhalten in Bezug auf Urlaubsbuchungen hat sich Mitte Januar 2011 gegenüber dem Vorjahr nochmals um fünf

Der Erlebnispark Strasswalchen setzt auf
die Zielgruppe Familien.

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Prozent verbessert, wobei wir bereits
in 2010 eine Steigerung von 14 Prozent
verzeichnen konnten. Obwohl die
2011er Saison ja verhältnismäßig spät
startet und auch die bundesweiten Überschneidungen in den Ferienterminen
nicht gerade vorteilhaft sind, lassen uns
diese Zahlen optimistisch in die Zukunft
blicken."
Auch im Erlebnispark Tripsdrill drehten
sich 2010 die Drehkreuze am Eingang
seltener als im Jahr zuvor. Doch für die
kommende Saison erwartet Geschäftsführer Helmut Fischer wieder einen
leichten Aufwärtstrend, auch auf Grund
der anziehenden Konjunktur. Zusätzliche Übernachtungsmöglichkeiten ­ vor
allem durch die bereits angekündigten
Baumhäuser ­ sowie eine neue Falknerei
mit einer Greifvogelschau im Wildpark
bilden die Investitionsschwerpunkte in
dem schwäbischen Park.
250.000 Gäste begrüßte der Freizeitpark
Lochmühle in der Nähe von Frankfurt,
was einem Minus von mehr als fünf Prozent entspricht. Ähnliche Rückgänge
hatte auch das Traumland auf der Bären-

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