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EuroAmusement Professional 3-2010-Leseprobe

Seite 24 EuroAmusement Professional 3-2010-LeseprobeFoto: Aquadrom Hockenheim

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Bäder

Bäder-Report 2009/2010

Mit verhaltenem Optimismus
durchs laufende Jahr
D

as Jahr 2009 war für die gesamte Freizeitwirtschaft ein
sehr erfolgreiches. Dennoch beschreiben die meisten
Betreiber von Freizeitbädern und Thermen in Europa ihre allgemeine Situation ,,verhalten optimistisch". So könnte man
den Grundtenor beschreiben, der sich aus einer Mitgliederbefragung der European Waterpark Association (EWA) zum
Geschäftsjahr 2009 ergibt. Interessante Tendenzen und Entwicklungen, die sich aus dieser Umfrage unter den Betreibern
der europäischen Freizeit- und Erlebnisbäder für diesen Branchenzweig ergeben, haben wir nachfolgend für unsere Leser
zusammengefasst.
Von den an der Befragung beteiligten Mitgliedsbetrieben der
EWA wiesen 72 Prozent ein Besucheraufkommen von
200.000 bis 500.000 Gästen pro Jahr auf.
Bei 54 Prozent der befragten Bäder, also mehr als der Hälfte,
waren die Besucherzahlen im Geschäftsjahr 2009 leicht rückläufig (bis max. minus 5 Prozent) bzw. rückläufig (bis max.
minus 10 Prozent). Im Jahr 2008 konnten noch mehr als zwei
Drittel der befragten Bäder ihre Besucherzahlen im Vergleich
zum Vorjahr halten (ca. 11 Prozent) bzw. steigern (61 Prozent). Nach zwei Jahren positiver Besucherentwicklung ist
nunmehr ein Rückgang zu verzeichnen. Jedoch musste keines
der Bäder mehr als 10 Prozent Besucherrückgänge verkraften.
Abgesehen von Freizeitparks aus dem deutschsprachigen und
dem Benelux-Raum, die im Jahre 2009 zumeist überdurchschnittliche Zuwachsraten verzeichnen konnten, mussten
zahlreiche andere Freizeiteinrichtungen wie auch die Hotellerie und Gastronomie deutliche Umsatzrückgänge in Kauf
nehmen.
50 EuroAmusement Professional 3/2010

Bäder, die Besucherrückgänge zu verzeichnen hatten, begründeten die Umsatzrückgänge u.a. wie folgt:
l angespannte allgemeine wirtschaftliche Situation (mit
Kurzarbeit bzw. Erhöhung der Arbeitslosenquote im Einzugsgebiet, damit verbunden allgemeine Unsicherheit und
sparsameres Verhalten bei Freizeitaktivitäten);
Abbildung 1
Besucherentwicklung 2009 im Vergleich zu 2008
(in Prozent)

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