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EuroAmusement Professional 5-2010-Leseprobe

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Bäder

Ein Grund zum Feiern:

20 Jahre AQUAtoll
14. April 1989: Über 100 Gäste versammelten
sich am Tage der Grundsteinlegung auf der
Neckarsulmer Großbaustelle.

Spritzige Erfrischung im Sommer:
die Kinderlandschaft im Außenbereich.

40 EuroAmusement Professional 5/2010

S

onne, Palmen und Wasser ­ karibischer Urlaub direkt vor der Haustür,
wer träumt davon nicht? Eben diesen
Wunsch wollte man den Bewohnern der
Stadt Neckarsulm bereits Ende der 80er
Jahre erfüllen. So beschloss der damalige Gemeinderat den Bau eines neuen
Freizeitbades, dessen Grundsteinlegung
im April 1989 auf dem Gelände des in
die Jahre gekommenen Freibades gefeiert wurde. Im Jahr darauf, am 7. September 1990, eröffnete das AQUAtoll in
Neckarsulm unter der Leitung von Dieter Mörlein. Mit dem ganzjährig geöffneten Freizeitbad war es das Ziel, Alt &
Jung sowie Familien, Paaren und Singles
im Sommer eine Alternative zu Badeseen und im Winter eine sommerliche
Urlaubsatmosphäre zu bieten. 200.000
Gäste pro Jahr wurden damals im
AQUAtoll erwartet.
Ein 71 Meter langer Wildwasserfluss,
eine 62 Meter lange Röhrenrutsche,
mehrere Badebecken außen und innen,
zwei Whirlpools, eine Kinderlandschaft
im Außenbereich, eine Saunalandschaft
und das Restaurant ,,Oase" luden die
Besucher seinerzeit zum Verweilen ein.
Das Freizeitangebot wurde u.a. mit freiem Zugang zu einer Boutique, einem
Friseur-Salon, einem Reisebüro sowie
Massageplätzen komplettiert. Das gesamte Projekt erforderte damals eine
Investition von etwa 39,5 Mio. D-Mark,

wobei die Stadt stolz war, dafür keinerlei
Kredite in Anspruch nehmen zu müssen.
Für die Planung des damals mit 17 vollbeschäftigten Mitarbeitern ausgestatteten Bades zeichneten die Architekten
Ulrich Bechler und Horst Kohlmeier
verantwortlich (heute: Architektengesellschaft Bechler, Krummlauf, Teske).
Bernd Kannewischer und sein Team
führten die technische Planung aus. Die
als Dach dienende Stahl-Glaskuppel mit
einer Spannweite von etwa 26 Metern
war in dieser Zeit eine echte Weltneuheit. 475 Pflanzen, vor allem Palmen,
sollten für subtropisches Flair sorgen.
Bereits nach dem ersten Betriebsjahr
konnte 1991 eine Besucherzahl von
449.000 verzeichnet werden, also doppelt so viel wie erwartet. In den Folgejahren und bis zum heutigen Tag registrierte das Bad konstante Gästezahlen
zwischen 415.000 und 490.000. Um die
Gäste zu regelmäßigen Wiederholungsbesuchen zu motivieren, braucht es allerorts stetig neue Investitionen. Auch
das AQUAtoll erkannte diese Notwendigkeit früh und investierte kontinuierlich in neue Attraktionen und Veränderungen.
1996 wurde die Röhrenrutsche umgebaut und als 80 Meter lange Black-HoleRutsche neu eröffnet. Zwei Jahre später
investierte das Bad in den Neubau einer

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