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EuroAmusement Professional 5-2010-Leseprobe

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Grüezi!
EWA Sommertreffen 2010

MeetingPoint

EWA Sommertreffen 2010

Gruppenfoto
vorm Westside
in Bern.

D

er Besuch neuer Freizeitbäder und
Thermen in der Schweiz stand im
Fokus des diesjährigen Sommertreffens
der European Waterpark Association
(EWA), zu dem sich die Vertreter der
Mitgliedsunternehmen vom 17. bis
19. Juni trafen. Das Programm führte
zunächst zur Tamina Therme im Grand
Resort Bad Ragaz. Nach Vorträgen von
Thomas Degen (Grand Resort Bad
Ragaz), Jochen Müller (Genossenschaft
Migros Aare), Rainer Pethran (Gesellschaft für Entwicklung und Management von Freizeitsystemen mbH & Co.
KG) und Christine Zehnder (Verenahof
AG) zu neuen Bäderprojekten in Bad
Ragaz, Bern, Basel und Baden konnten
die Teilnehmer nicht nur das Grand
Resort im Traditionskurort Bad Ragaz
besichtigen und erleben, sondern auch
die überaus herzliche Gastfreundschaft
dieses großartigen Hauses genießen.

Das Grand Resort Bad Ragaz mit der Tamina
Therme ­ erste Station des EWA-Treffens ­
überzeugte mit höchster Servicequalität in
allen Bereichen des Resorts und erwies sich
als großartiger Gastgeber für die Professionals
der europäischen Bäderbranche.

88 EuroAmusement Professional 5/2010

Das Fünf-Sterne-Resort zählt zu den
traditionsreichsten Kurorten Europas.
Seit 1840 wird das 36,5°C warme Thermalwasser der Tamina-Quelle nach Bad
Ragaz geleitet, und 1871 wurde hier
das europaweit erste Thermal-Hallenschwimmbad eröffnet. Bereits Paracelsus wirkte hier als Badearzt. Das Resort
wurde in den vergangenen Jahren mit einem dreistelligen Millionenbetrag komplett saniert, erweitert und attraktiviert
(vgl. EAP 5/2009). Neben der Tamina
Therme und ihrer außergewöhnlichen
Architektur lockt vor allem der Hotelkomplex, der von Gault Millau bereits
zweimal zum ,,Hotel des Jahres" gewählt wurde, mit weiteren Wellness- und
Spa-Einrichtungen die Gäste aus aller
Welt.

Am zweiten Tag starteten die Teilnehmer
des Sommertreffens zunächst nach Bern
zur Besichtigung des Bernaqua, um anschließend das Aquabasilea in Basel zu
besuchen. Das von Stararchitekt Daniel
Libeskind geplante Bernaqua im Westside (vgl. EAP 1/2009) überraschte viele
der Teilnehmer durch seine sehr spezielle Anmutung ­ ein Landmark, das bereits von der nahen Autobahn sichtbar
ist, wie ein vom Himmel gefallener
Kristallsplitter. Kantige Eleganz, die
sich auch im Innern konsequent fortsetzt
­ das Bernaqua ist in jeder Hinsicht einzigartig und ebenso streitbar.
Seit März dieses Jahres bietet das Aquabasilea ­ nächste Station der EWA-Tour
­ auf mehr als 13.000 Quadratmetern
Nutzfläche das bislang größte Bade-,
Sauna-, Spa- und Wellnessangebot der
Schweiz. Auf dem ehemaligen HenkelAreal in Pratteln bei Basel entstand nach
Entwürfen des Architekten Prof. Dr. Justus Dahinden ein Komplex mit Wasserund Erlebniswelt, Viersterne-Hotel und
Büroturm. Umfangreiche und komplexe
technische Anlagen erfüllen die hohen
Ansprüche der Badegäste bezüglich
Attraktivität und Wohlbefinden. Energieeffiziente und wassersparende Technik garantiert einen wirtschaftlichen
Betrieb. Dafür wurde bereits im Vorfeld
ein gesamtheitliches Energiekonzept
erarbeitet, um alle Potenziale zur Ressourcenschonung auszuloten. Für die
gesamte technische Planung im Bereich
Heizung, Lüftung, Sanitär zeichnete hier
­ wie übrigens auch in der Tamina Therme ­ das Ingenieurbüro HK&T Kannewischer verantwortlich. Das Aquabasilea will sich als Family-Wellness-Resort
positionieren. Mit mehr als 670 Metern

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