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EuroAmusement Professional 5-2009-Leseprobe

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Visionen

tes, denn ein ähnlicher ,,Elefant des Sultans" lief schon früher von Royal de
Luxe geführt durch die Stadt. Neu sind
jedoch die permanente Installation der
Maschinen und der öffentliche Zugang
zu ihnen. Von weitem sichtbar und für
alle erlebbar sind sie ein Teil der Stadt.

Die Hallen von Les Machines beinhalten
neben dem Bahnhof für den Elefanten
auch eine Prototypen-Ausstellung.

Kunst & Technik
Delarozière fertigt die Zeichnungen für
die Maschinen an ­ großformatig und
extrem detailliert, eine Symbiose aus
technischer Zeichnung und Kunstwerk.
Die Zeichnungen und Skizzen seien
aber kein festes Regelwerk, sondern frei
für Interpretationen der Handwerker, die
seine Zeichnungen mit eigenen Ideen oft
noch bereichern. In seinem Skizzenbuch
beschreibt Delarozière, wie pedantisch
er bei seinen Zeichnungen vorgehe, denn
sie müssten bei weitem nicht nur hübsch
sein, sondern alle wichtigen Informationen für die Konstruktion der Maschine
enthalten, also zum Beispiel Materialien
und bewegliche Elemente. Damit zeichnet er vielmehr Blaupausen als Artworks. Wie schon der Architekt Le Corbusier mit seinem Modulor, so setzt
auch Delarozière den Menschen und Besucher als wichtigstes Maßstabselement
ins Zentrum des Entwurfs. Im passenden Verhältnis entstehen dann die Entwürfe, oft inspiriert von einer kleinen
Geschichte und mit einem Naturfoto als
Referenz, das dann Stück für Stück verfremdet wird.

Die Attraktion

Balkon unter dem Sonnenschutz, der an
da Vincis Flugmaschinen erinnert, aus
12 Metern Höhe den Zuschauern unten
zuwinken und die Aussicht genießen.
Ein wenig mag die Fahrt auch an einen
Ritt auf einem Transportdinosaurier aus
Dinotopia erinnern oder an ,,Das wandelnde Schloss" des bekannten japanischen Regisseurs Hayao Miyazaki.

In einigen Jahren soll es auf der Insel
von Maschinen nur so wimmeln. Aber
auch jetzt gibt es schon viel zu erleben:
Zunächst natürlich den Großen Elefanten, der entweder mit 250 Metern pro
Stunde seine Runde dreht, oder im
Bahnhof steht ­ dem ersten Segment der
filigranen Werkshallen. Über Rampen
gelangt man ins erste und zweite Obergeschoss, von dort nimmt der Elefant
seine Fahrgäste auf. (Pro Fahrt ist Platz
für einen Rollstuhl). 6,50 Euro kostet
eine ,,Fahrt" auf dem Elefanten. 45 Minuten lang können die Gäste sich dann
in seinem Inneren aufhalten, von dort
die Effekte auslösen oder vom obersten

Die ganz besondere Optik ist das Markenzeichen der Maschinen. Ein vollkommen geschlossener, perfekt der Natur nachempfundener Elefant wäre,
wenn überhaupt, nur halb so interessant
wie dieser, dessen partielle unbehandelte Holzverkleidung mit den tiefen Furchen den Eindruck erweckt, das ameri-

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