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EuroAmusement Professional 2-2005-Leseprobe

Seite 21 EuroAmusement Professional 2-2005-LeseprobeEAP-02-05-Umbruch_EAP_02-2005 01.04.11 11:01 Uhr Seite 53

offnung und Zuversicht lagen
eng beieinander, als am 28. Januar in Wien die Euro Amusement Show 2005 (EAS) eröffnet wurde. Alle Skeptiker, die die Messe tot
reden wollten, wurden eines besseren
belehrt. Die fünfte Ausgabe der europäischen Fachmesse überzeugte auf
ganzer Linie. Rund 8.000 Besucher aus
83 Ländern kamen in die wunderschöne Österreichische Metropole und
konnten auf etwa 8.600 qm Ausstellungsfläche ein breit gefächertes Spektrum an Produkten und Dienstleistungen begutachten. Während in den letzten zwei Jahren örtliche Gegebenheiten und unzureichende Organisation

H

Die Große Show

Amusement im Dreiviertel-Takt
Grund zur Kritik gaben, überzeugte die
Messe Wien in Zusammenarbeit mit
dem EAS-Team, das aufgaben- und
zielorientiert von den Partnern EAASI
und IAAPA zusammengestellt worden
war, grundlegend. Sicherlich gab es
auch hier noch die ein oder andere
Schwierigkeit, wie z.B. die recht häufigen Änderungen der Hallenbelegungspläne oder die fehlende Nummerierung
der einzelnen Stände. Trotzdem waren
sich die Aussteller einig, dass die Euro
Amusement Show ein voller Erfolg
war und sich als DIE Fachmesse für
Europa bewiesen hat.

,,Nach zwei Tagen ist die Euro Amusement Show nicht schlechter als die
IAAPA Show 2004."
Wilhelm Hundsdörfer, HUSS
Bezüglich der Besucherstruktur
wünschte sich der eine oder andere,
noch mehr Asiaten und auch mehr
Besucher aus dem mittleren Osten in
Wien begrüßen zu können. Aber auch
Amerikaner hätte man gerne mehr gesehen, wenn gleich viele Aussteller anerkannten, dass Disney und Universal
den Weg über ,,den großen Teich" nach
Wien gefunden hatten. Wie erwartet

EAASI-Präsident Wieland Schwarzkopf,
Wiens Vize-Bürgermeisterin Grete Laska und
IAAPA-Chair Jane Cooper (v.l.n.r.)

waren auch viele Schausteller aus
Deutschland, Niederlande, Frankreich
und Italien nach Wien gereist.
Das Prinzip der Öffnungszeiten der
Messe stößt weiter auf geteiltes Echo.
Die meisten Befragten wissen das
Konzept jedoch sehr zu schätzen und
sehen einen Vorteil darin, dass die Seminare hauptsächlich vormittags stattfinden und damit eine zeitliche Entzerrung zu den Ausstellungszeiten gegeben ist. Ob man die Ausstellungshalle
jedoch erst um 12 Uhr oder vielleicht
bereits 11 Uhr öffnen sollte, dürfte als
bedarfsgerecht regelbare Marginalie
betrachtet werden. Das Interesse an
den Seminaren war überaus groß, so
dass sämtliche Vorträge sehr gut besucht waren.
Der Besucherstrom an den insgesamt
4 Messetagen muss jedoch als höchst
different eingeschätzt werden. Nach
den ersten beiden sehr gut besuchten
Ausstellungstagen, kam der Sonntag
schon schwächer daher und mündete in
einen sehr verhaltenen Montag. Dass

Grete Laska wollte es genau wissen:
Stippvisiten bei den Ausstellern; Im Gespräch
bei Intamin (ob.) oder zum Eis bei Sonnora ...
Euro Amusement Professional 2/2005 53

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