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EuroAmusement Professional 2-2013-Leseprobe

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Kaffee & Nudeln?
Alles eine Frage von Qualität und Präsentation
Das Thema Gastronomie hat in den
letzten Jahren insbesondere für Betreiber von Freizeitanlagen jeder Art eine
immer größere Bedeutung erlangt. Die
Zeiten, in denen Wurstbuden, Pommestheken oder Eisstände allein die Gäste im
Freizeit-Park, -Bad oder Museum glücklich machten, sind vorbei. Heutzutage
darf es in jeder Hinsicht ein bisschen
MEHR sein!
Eine repräsentative Studie des Salzburger Unternehmens Orderman, einem
führenden Anbieter von TechnologieLösungen für die Gastronomie, förderte Interessantes zutage. Umgesetzt
wurde das Marktforschungsprojekt, in
dem mehr als 350 Gastronomieprofis zu
zahlreichen erfolgsrelevanten Themen
befragt wurden, von dem Frankfurter
Unternehmen Ploner Consulting, einem
führenden deutschen Gastronomie-Berater. Die zentrale Erkenntnis der Studie, die sich den aktuellen Trends in der
Gastronomie, dem Standpunkt der Gäste, Erfolgsfaktoren und technologischen
Werkzeugen widmet, ist eine Rangfolge
von Erfolgsfaktoren in der Gastronomie.*)
64 EuroAmusement Professional 2/2013

Die Servicequalität ist mit 94 Prozent
Zustimmung der bedeutendste Erfolgshebel. Knapp dahinter liegt mit 89 Prozent die Speisen- und Getränkequalität.
Ebenso in den Top 5 ist die Effizienz
der Serviceabläufe. Die Gastro-Studie
enthält darüber hinaus auch konkrete
Anhaltspunkte, wie diese Erfolgshebel
bedient werden können. So kann zum
Beispiel die Servicequalität ­ nach Meinung von 83 Prozent aller Befragten
­ durch die Vorbildfunktion des Chefs
erreicht werden ... Beinahe ebenso relevant wie die Vorbildwirkung ist das
Zusammenspiel zwischen Küche und
Service (73 Prozent), also die Frage der
guten, bereichsübergreifenden Kommunikation.
Die Kommunikation lässt sich ­ davon
sind zwei Drittel der Studienteilnehmer
überzeugt ­ mit entsprechenden technologischen Hilfsmitteln relativ rasch
optimieren. So können zum Beispiel
professionelle Funkboniersysteme die
internen Abläufe wesentlich erleichtern
und verbessern. Jean-Georges Ploner
von Ploner Consulting gibt dabei den
Orderman-Systemen den Vorzug: ,,Bei

den mobilen Boniersystemen gibt es zwei
sehr konträre Gruppen: Einerseits die
,Purpose Built Devices`, also Handhelds,
die speziell für die harten Bedingungen
in der Gastronomie entwickelt wurden.
Andererseits die Smartphones, die primär
für den Privatgebrauch gedacht sind. In
unserer Branche haben wir ganz spezielle
Anforderungen an die Werkzeuge ­ hohe
Akkulaufzeiten, Sonnenlichtlesbarkeit,
Robustheit. Und da sind die professionellen Gastro-Handhelds von Orderman
ganz klar im Vorteil", so Ploner.
Die Gastro-Studie gewährt auch einen
Blick in die Zukunft: Die identifizierten
Trends der nächsten zehn Jahre deuten
auf einige Umbrüche in der Gastronomie
hin. Sowohl die ,,Fast Casuals", also die
Schnellrestaurants, als auch die gehobene Gastronomie gewinnen. Verlierer sind
die durchschnittlichen, die austauschbaren und unauffälligen Restaurants. Als
dramatisch wird der sich abzeichnende
Mangel an qualifiziertem Personal wahrgenommen, den 94 Prozent der Befragten zu den zentralen Herausforderungen
zählen.

USP versus 0-8-15
Wie zu vermuten war, geht der Ruf in
der Gastronomie also zum Außergewöhnlichen und Besonderen ­ so wie

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